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Windows BSOD auf Nokia 5230 Smartphone

Bildschirmhintergrund 640x360 Pixel
Windows BlueScreen Hintergrund für Nokia Smartphones
Letzten September wurde Stephen Elop – hohes Tier bei der Microsoft Corporation und deren achtgrößter Einzelaktionär – zum Generaldirektor von Nokia. Eine seine ersten Amtshandlungen war es, alle Brücken zu zukunftsträchtigen Plattformen wie Android abzubrechen, MeeGo auszuhungern, Nokias eigenes Betriebssystem Symbian brutal abzuwürgen und für Nokias neue Smartphones Windows Phone 7 in Aussicht zu stellen. Da habe ich mir im letzten Sommer wohl mit dem Nokia 5230 Symbian S60v5 Smartphone ein sterbendes Pferd gekauft. Um mich ein bisschen auf die schöne neue Windows-Welt einzustimmen, bastelte ich mir nun für ein Windows-Design-Theme einen passenden Bildschirmhintergrund in 640×360 Pixeln Auflösung. Wer mag, kann ihn sich ja ebenfalls herunterladen (einfach die Vorschau rechts anklicken und dann das große Bild speichern). So sieht die Grafik auf dem Touchphone aus:

Nokia 5230, ein Symbian Smartphone S60 V5 S60 5th
Auf dem Nokia 5230 läuft kein Windows, sondern Symbian OS in der Version S60v5.


Nokia-5230-Downloads: Die besten kostenlosen Apps für das S60v5-Touchphone

Heute gibt es im Angebot eines großen deutschen Discounters ein bemerkenswertes Smartphone: Das Nokia 5230, ein Touchphone mit GPS-Antenne, Navigationssoftware OVI Maps, Lagesensor, UMTS, einer geocodierenden Kamera und einem microSD-Stecklatz für Speicherkarten bis 16 GB für 129 Euro.
Es stehen haufenweise kostenlose Programme für das Symbian-Betriebssystem des Telefons zur Verfügung. Wer nach „S60v5“ oder „S60 5th Edition“ googelt, findet schnell eine Menge passender Software, Tests und Erfahrungsberichte. Allerdings ist es auch hier nötig, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Einige meiner Meinung nach sehr empfehlenswerte Programme für das Nokia 5230 sind beispielsweise:
  • Opera Mobile – ein zeitgemäßer Webbrowser: Download von Opera Mobile für Nokia 5230

  • Trekbuddy – ein geniales Programm zum Aufzeichnen von Touren, Darstellen von Wanderkarten (unterstützt zahlreiche Kartendienste, natürlich auch OpenStreetMap – selbst eingescannte Papierkarten können eingebunden werden) und Auffinden von Geocaches. Die aufgezeichneten Tracks im Standardformat GPX lassen sich mit Geschwindigkeits- und Höhenprofil anschließend in Google Earth darstellen. Eine Akkuladung reichte bei mir für mehr als 4 Stunden kontinuierlicher Aufzeichnung mit gelegentlichen Standortfotos. Installation und Bedienung auf dem Symbian-S60-Handy erfordern einige Intelligenz vom Anwender: Download von Trekbuddy für Nokia 5230

  • Nokia Sports Tracker – ein GPS-Logger und Trainingsverwaltungsprogramm. Auf einer Open-Streetmap-Karte wird der aktuelle Trainingskurs angezeigt, zusätzlich werden Informationen über Kurs, Geschwindigkeit und Höhenprofil gespeichert. Die im Trainingstagebuch abgelegten Dateien können später wieder angezeigt oder auf eine spezielle Webseite hochgeladen werden. Im Gegensatz zu Trekbuddy werden die Karten bei Bedarf aus dem Internet nachgeladen. Das ist bequemer, kostet aber in Tarifen ohne Flatrate jedesmal ein paar Cent, wenn ein neuer Ort aufgesucht wird. Lässt man das Programm während einer längeren Autofahrt laufen, kommen unter Umständen sogar mehrere Euro an Downloadkosten zusammen. Download des Nokia Sports Tracker für Nokia 5230

    Für Sportler besonders interessant ist die Möglichkeit, über einen Bluetooth-Brustgurt wie zum Beispiel dem gleichnamigen Sports-Tracker-Gurt die Herzfrequenz in den einzelnen Trainingseinheiten aufzuzeichnen und später auszuwerten. Auch eine Schätzung über den Energieumsatz (volkstümlich „Kalorienverbrauch“ genannt) wird vom Programm ermittelt.

    Wanderer und Radfahrer, die das Nokia 5230 zur Dokumentation ihrer Touren verwenden möchten, sollten mindestens einen Ersatzakku mitnehmen oder das Gerät während der Kursaufzeichnung nicht allzu oft einschalten. Bei meinem ersten Test nutzte ich die Kartenanzeige recht häufig und machte etliche Fotos, während der Nokia Sports Tracker sekündlich die Position speicherte. Nach rund dreieinhalb Stunden war der Akku restlos leer. Beim zweiten Mal verzichtete ich darauf, viele Fotos zu machen und oft auf die Anzeige zu schauen, was das Gerät nach über fünfeinhalb Stunden mit vier verbleibenden Balken in der Akkuanzeige belohnte. Leider habe ich keine Möglichkeit gefunden, das Aufzeichnungsintervall auf 10 oder 30 Sekunden zu verlängern, was den Energieverbrauch vermutlich zusätzlich senken würde und selbst für anspruchsvolle Kursauswertungen völlig ausreichend wäre.

  • Sticky Notes – eine Korkpinnwand mit bunten Zettelchen für kurze handschriftliche Notizen und kleine Skizzen: Download von Sticky Notes Touch für Nokia 5230

  • Google Maps – Navigation mit Spracheingabe: einfach die grüne Taste drücken, den Namen eines Ziels oder die Adresse sagen und schon erscheint die Karte und auf Wunsch die Route dazu. Manchmal ist es vielleicht auch nicht ganz verkehrt, zu den Navigationsvorschlägen von OVI Maps eine zweite Meinung einzuholen: Download von Google Maps für Nokia 5230

  • Wissenschaftlicher Taschenrechner Casio FX-602P
    Nach der Umstellung auf volle Bildschirmgröße lässt sich das Handy wie ein professioneller Taschenrechner bedienen.
    Casio FX-602P Emulator – Die originalgetreue Touchphone-Umsetzung für einen der beliebtesten wissenschaftlichen programmierbaren Taschenrechner: Anleitung und Download Casio FX-602P Emulator für Nokia 5230

    An dieser Stelle ein wichtiger Tipp zu dem Taschenrechnerprogramm: Nach dem ersten Start auf dem Nokia 5230 (einem Smartphone mit Symbian OS S60V5) sieht der Taschenrechner zunächst unbedienbar aus: er wird winzig klein dargestellt und der halbe Bildschirm wird von einem völlig sinnlosen Steuerkreuz okkupiert. Um das abzuschalten und dem Taschenrechner die vollen 640×360 Pixel des Touchphones zukommen zu lassen, sind (glücklicherweise nur einmalig) folgende Schritte notwendig:
    • Im Programm „Einstell.“ (der blaue Maulschlüssel) ist der Menüpunkt „Programm-Man.“ auszuwählen.
    • Dort führt der Weg über „Install. Progr.“ zum „FX-602P Simul…“.
    • Über „Optionen – Suite-Einstellungen“ ist die Darstellung der Bildschirmtastatur auf „Aus“ zu setzen.
    • Gespeichert wird mit der Taste „Zurück“.
    Anschließend sollte der Taschenrechner dauerhaft bildschirmfüllend angezeigt werden. Barcodeleser – zum Einlesen von QR-Codes mittels der eingebauten Videokamera: Download Barcode Reader für Nokia 5230 – auf der Webseite kann man auch eigene 2D-Barcodes herstellen (siehe rechts).

  • ScreenSnap – für Bildschirmfotos (Screenshots): Download Best Screen Snap für Nokia 5230

  • Labyrinth Lite – ein Kugel-Labyrinthspiel mit Neigetechnik-Unterstützung: Download Labyrinth Lite für Nokia 5230

  • Anglemeter – ein schicker und beeindruckend genauer Neigungswinkelmesser: Download Angle Meter Touch für Nokia 5230

  • Level – eine Wasserwaage: Download Wasserwaage Touch für Nokia 5230

  • Time Machine – ein grafisch hervorragend aufgemachter Kurzzeitwecker, Zeitmesser und Countdown: Download Time Machine für Nokia 5230


Manche Programme sind zwar nicht uneingeschränkt sinnvoll, aber doch hübsch anzusehen, beispielsweise
Nokia 5230
Der GPS-Höhenmesser zeigt 340 Meter über Meereshöhe an, die Plakette an der Sternwarte beim Eugen-Richter-Turm in Hagen weist dagegen 282 m ü. NN aus.
  • Altimeter – ein Höhenmesser, der eindrucksvoll demonstriert, wie ungenau GPS sein kann: Download Altimeter Touch für Nokia 5230

  • Wählscheibe – für alle, die noch wissen, wie man eine Telefonnummer durch Drehen einer Lochscheibe wählen kann, ohne während der zeitaufwendigen Prozedur zu vergessen, wen man eigentlich anrufen wollte: Download Rotary Dialer Touch für Nokia 5230

Diese Programme aufs Telefon zu bekommen, ist jedoch gelegentlich durch eine merkwürdige Hürde erschwert. Der Download der meistens auf .SIS oder .SISX endenden Programme ist auf vielen Webseiten scheinbar nur mit dem Mobiltelefon möglich. Das sollte man jedoch vermeiden, denn bei einem Volumenvertrag enstehen dadurch unnötige Kosten. Sinnvoller ist es, die Programme mit dem PC herunterzuladen und per USB-Kabel, Bluetooth oder Kartenlesegerät aufs Telefon zu übertragen. Für Firefox gibt es dazu die sehr sinnvolle Erweiterung „User-Agent-Switcher“ von Chris Pederick. Trägt man dort den User-Agent-String des Nokia 5230 ein, schalten viele Webseiten auf die alternative Mobiltelefondarstellung um. Bei manchen sind erst dann die Downloadfunktionen verfügbar. Der User-Agent-String des Nokia 5230 lautet: "Mozilla/5.0 (SymbianOS/9.4; U; Series60/5.0 Nokia5230/10.0.067; Profile/MIDP-2.1 Configuration/CLDC-1.1 ) AppleWebKit/413 (KHTML, like Gecko) Safari/413".

Manchmal endet die heruntergeladene Datei nicht auf .sis oder .sisx, sondern zusätzlich auf .dm – dann sind mit einem geeigneten Programm (z.B. mit Notepad++ oder einem Hexeditor) die ersten 84 Zeichen bis zum (aber nicht einschließlich des) ersten "z" zu löschen und die zusätzliche Dateiendung .dm zu entfernen, bevor das Handy das Programm als zulässig erkennt.

Download: Powerpoint und Alternativen kostenlos als Vollversion oder Testversion herunterladen

Kostenlose Software-Downloads

LibreOffice ist eine leistungsfähige Alternative zum Erstellen und Bearbeiten von Powerpointdateien, die immer mehr begeisterte Anwender gewinnt. Im Gegensatz zu "manch anderer" Bürosoftware unterstützt LibreOffice außer Microsofts firmeninternem Powerpointformat auch die international genormten Dokumentenformate nach ISO/IEC 26300 und ist in der Lage, Präsentationen als Flash-Animationen und PDF-Dateien zu exportieren. Wer qualitativ hochwertige Software einsetzen will, für die er keinen Cent bezahlen muss, ist bei LibreOffice gut aufgehoben.

Zum Herunterladen des Officepaketes hier klicken: DOWNLOAD

Wer nur Papiertaschentücher benutzt, in die das Wort "Tempo" eingeprägt ist, "Plexiglas" verlangt, wenn er Acrylglas braucht, Haartrockner nur bei der Firma AEG kauft (weil nur dort "Fön" draufsteht) und glaubt, dass nur "Styropor" der einzig existierende Polystyrol-Hartschaum sei, wird wahrscheinlich auch nicht von der Überzeugung abzubringen sein, dass man Texte nur mit "Word" schreiben und Folien nur mit "Powerpoint" präsentieren kann. Für jene Liebhaber des lustvoll-willigen Geldausgebens sind folgende Links gedacht:

Microsoft Office Home and Business 2010 (60 Tage kostenlos, danach 379,01 Euro)
Microsoft Office Home and Student 2010 (60 Tage kostenlos, danach 139,00 Euro)
Microsoft Office Professional 2010 (60 Tage kostenlos, danach 699,00 Euro)
(Preise abgefragt im Microsoft Office Store am 2011-02-23)

Die kostenlose 60-Tage-Testversion von Microsoft Office 2003 wird von Microsoft leider nicht mehr angeboten. Lernen Sie, Ribbons zu lieben oder verwenden Sie LibreOffice! Auch Microsoft Office 2007 ist inzwischen nicht mehr im Microsoft Office Store selbst erhältlich. Im Handel kann man allerdings noch Restexemplare finden.

Immerhin gibt es bei Microsoft in diesem Zusammenhang auch ein sehr praktisches kostenloses Werkzeug, ein Windowsprogramm zum Betrachten von Powerpointdateien. Damit lässt sich gut kontrollieren, ob in LibreOffice seltsam aussehende Folien tatsächlich nicht richtig aus Microsoft-Formaten importiert wurden oder ob sie nicht schon falsch gestaltet wurden, zum Beispiel mit exotischen Schriftarten, die nicht weitergegeben werden dürfen und auf dem Zielrechner daher ersatzweise durch andere Fonts dargestellt werden, was häufig das Layout durcheinanderwirbelt:

Microsoft Powerpoint Viewer 2007 (Für Dateien von Version Microsoft Office 97 bis Microsoft Office 2007)

Der Kleine Hobbit – Hörspiel auf WDR 5 am 14. und 15.01.2011

Morgen und übermorgen sendet WDR 5 jeweils ab 19:05 Uhr das Hörspiel zu John Ronald Reuel Tolkiens Buch "Der Kleine Hobbit".

Der erste Teil dauert knapp drei Stunden (bis 22:00 Uhr), der zweite ist eine Stunde kürzer.

Ein Livestream (MP3, 128 kb/s) ist unter http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr5.m3u zu finden.

Das Hörspiel wurde 1980 produziert. Gesprochen wird es unter anderem von Martin Benrath, Horst Bollmann, Bernhard Minetti, Heinz Schacht, Jürgen von Manger und Wolfgang Spier.

WDR-Webseite zur Sendung

VERA 3 Kompetenzstufen: K1a K1b K2 K3 K4 K5

Alljährlich werden in den dritten und achten Klassen bundesweit Vergleichsarbeiten geschrieben, die den Lernstand der Kinder der jeweiligen Jahrgangsstufe erfassen sollen. Einige Monate später erhalten die Eltern dann einen Zettel der Universität Koblenz-Landau, der im Falle des Vergleichstests „VERA 3” mit den Worten beginnt: „Sehr geehrte Eltern/Erziehungsberechtigte von … Klasse … vor Kurzem hat Ihre Tochter / Ihr Sohn an Vergleichsarbeiten in der Grundschule teilgenommen. Dieser Rückmeldung können Sie entnehmen, wie sie / er dabei abgeschnitten hat.“

Die „Rückmeldung“ besteht dann aus zwei Kreuzchen in einer kleinen Tabelle mit der Überschrift „Fach / Inhaltsbereich | K1a* | K1b | K2 | K3 | K4 | K5“ und zwei Zeilen zum Fach „Mathematik“ und „Deutsch Lesen“. Das Sternchen an K1a weist auf die Legende hin, die behauptet, „K“ bedeute „Kompetenzstufe“. Vielleicht bedeutet es aber auch „Kompetenzniveau“, denn das ist die Bezeichnung, die in dem langen Textblock verwendet wird, der vermutlich als Erläuterung gedacht ist.

Doof nur, dass nirgendwo auf dem Zettel geschrieben steht, was denn nun die Kompetenzstufen K1a, K1b, K2, K3, K4 und K5 aussagen sollen. Eine Websuche mit „Vera 3 K*“ führt auch vorrangig zu allen möglichen inhaltsleeren und floskelreichen Schwafeltexten und erst nach geraumer Zeit findet man einige wenige gut versteckte Tabellen mit Erläuterungen zu den Vera-Kompetenzstufen (oder Kompetenzniveaus).

Damit andere es etwas einfacher bei der Suche haben, sind hier nun in Kurzform die Bedeutungen der Vera-3-Kompetenzstufen nach den gemeinsamen KMK-Bildungsstandards tabellarisch aufgeführt:

Das 5-stufige Kompetenzmodell des KMK-Bildungsstandards

KompetenzstufeFertigkeiten MathematikFertigkeiten Deutsch
K1aKann Routineprozeduren auf Grundlage einfachen begrifflichen Wissens vollziehen (Stufe a). Einfache Aufgaben des kleinen Einmaleins werden gelöst.Kann explizit angegebene Einzelinformationen identifizieren, wobei Teile ihrer Formulierungen oft mit Teilen der Aufgabenformulierungen identisch sind. Einfache Sätze werden verstanden.
K1bKann Routineprozeduren auf Grundlage einfachen begrifflichen Wissens vollziehen (Stufe b). Schwierige Einmaleinsaufgaben werden gelöst.Kann explizit angegebene Einzelinformationen identifizieren und einfache, auch auf Weltwissen basierende Schlüsse ziehen. Texte mit mehreren Sätzen werden verstanden.
K2Kann Grundlagenwissen in einem klar strukturierten Kontext routiniert anwenden. Einheiten werden richtig angewendet und umgerechnet, Multiplizieren, Addieren und Subtrahieren wird schriftlich durchgeführt.Kann in kurzen Texten benachbarte Informationen mehrerer Sätze miteinander verknüpfen.
K3Kann Zusammenhänge in einem vertrauten (mathematischen und sachbezogenen) Kontext nutzen und erkennen. Der vermittelte Lernstoff wird gut beherrscht.Kann „verstreute“ Informationen verknüpfen und den Text ansatzweise als ganzen erfassen. Handelnde Personen werden richtig erkannt.
K4Kann begriffliches Wissen und Prozeduren im curricularen Umfang sicher und flexibel anwenden. Große Zahlen sowie Näherungs- und Überschlagsrechnungen sind vertraut.Kann wesentliche Aspekte im Gesamtzusammenhang des Textes erfassen. Motive von Personen werden richtig interpretiert.
K5Kann komplexe Probleme unter selbstständiger Entwicklung geeigneter Strategien modellieren. Die Lösung von Aufgaben kann ein hohes Maß an räumlichem Denken oder entsprechende analytische Fähigkeiten voraussetzen.Kann auf zentrale Aspekte des Textes bezogene Aussagen selbstständig begründen und bezieht dabei auch über den vorgegebenen Text hinaus reichendes Wissen ein.


Skurrilerweise findet sich diese Einteilung nicht im Ergebnisbericht des NRW-Schulministeriums [Linkziel existiert nicht mehr] wieder. Hier werden stattdessen die „Fähigkeitsniveaus“ eins bis drei verwendet. Fähigkeitsniveau 1 entspricht dabei K2 und Fähigkeitsniveau 3 entspricht K4. Vielleicht sollte man so langsam mal so etwas wie „Dokumentationskompetenz” in der Bildungspolitik fördern …

Quellen:
http://www.isq-bb.de/uploads/media/VERA3_2010_Ergebnisuebersicht_BBV2.pdf
http://www.bildung-mv.de/export/sites/lisa/de/schule/qualitaet/vergleichsarbeit_kl3/beispielaufgaben_vera/vorjahresaufgaben_mathematik/VERA_2010_-_didaktische_Handreichung_Mathematik.pdf
http://www.bildung-mv.de/export/sites/lisa/de/schule/qualitaet/vergleichsarbeit_kl3/beispielaufgaben_vera/vorjahresaufgaben_deutsch/VERA_2010_-_didaktische_Handreichung_Lesen.pdf
http://vera-dokumente.lernnetz.de/files/VERA3/2010/Service/V3_2010_umstellung_kompetenzstufen.pdf
http://grundschule.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/grundschule.bildung-rp.de/Downloads/VERA/Vera_2010/VERA_M_Kompetenzstufen_ZO_DH.pdf
http://grundschule.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/grundschule.bildung-rp.de/Downloads/VERA/Vera_2010/VERA_D_Kompetenzstufen_Lesen.pdf

Wie man LibreOffice 3.3 beta auf Deutsch in Ubuntu Linux 10.10 installiert

Der Name eines meiner Lieblingsprogramme scheint das Opfer einer sehr seltsam laufenden Firmenübernahme geworden zu sein. OpenOffice.org war ein Projekt, das von der Firma Sun als Hauptsponsor unterstützt wurde. In Hamburg beschäftigte Sun mehrere Entwickler, die sich um die Weiterentwicklung des freien und quellenoffenen Bürosoftwarepaketes kümmerten. Zahlreiche Freiwillige trugen weltweit zusätzlich zur Verbesserung der Software bei. Vor einiger Zeit wurde Sun von Oracle aufgekauft. Aus unterschiedlichen Gründen verließen danach mehrere bezahlte Entwickler und fast alle (zumindest habe ich den Eindruck) freiwilligen Helfer das Projekt. Um weiterarbeiten zu können, gründeten sie die Stiftung "The Document Foundation" und benannten das Programm in "LibreOffice" um, da Oracle die (durchaus legal erworbenen) Namensrechte zur Vermarktung weiternutzen will.

Lange Vorrede, kurzer Hauptteil:

Traditionell gibt es natürlich auch weiterhin Installationsanleitungen für Ubuntu Linux. Zukünftig eben nicht mehr für OpenOffice.org, sondern für seinen Nachfolger LibreOffice …

  1. LibreOffice 3.3 beta 2 herunterladen. Je nach Betriebssystemversion als rund 180 Megabyte großes Archiv mit 64-Bit- oder 32-Bit-DEB-Paketen.

  2. Nach dem Download das Archiv auspacken: in Nautilus mit der rechten Maustaste auf die Archivdatei (diese heißt als 32-Bit-Version beispielsweise LibO_3.3.0_beta2_Linux_x86_install-deb_en-US.tar.gz) klicken und "Hier entpacken" wählen.

  3. Wer keine Probleme damit hat, ein Terminalfenster zu öffnen und Verzeichnisse zu wechseln, kann zum nächsten Schritt weitergehen. Alle anderen drücken jetzt am besten gleichzeitig die Tasten Strg, Alt und T (in der Schweiz: Ctrl, Alt und T). Es öffnet sich ein Terminalfenster, das bereit ist, Shellkommandos entgegenzunehmen. Wir wechseln zuerst einmal in den Ordner "Downloads": cd Downloads. Falls die heruntergeladenen und ausgepackten Dateien nicht dort, sondern auf dem Desktop liegen, geben wir stattdessen cd Desktop ein. Nun wechseln wir noch in das Verzeichnis en-US und darin in das Verzeichnis DEBS: cd en-US/DEBS

  4. Im Verzeichnis mit den ganzen ausgepackten DEB-Dateien (…/en-US/DEBS) ein Terminalfenster öffnen und sudo dpkg -i *.deb eingeben. Die Betaversion von LibreOffice 3.3 wird dann installiert. Ein bestehendes, über den Paketmanager installiertes, OpenOffice 3.2 scheint dabei trotz entsprechender Hinweise auf der LibreOffice-Website nicht überschrieben zu werden.

  5. Den "dpgk"-Befehl kann man im Unterzeichnis "desktop-integration" noch einmal wiederholen. Damit werden die Menüeinträge unter "Anwendungen – Büro" angelegt.

  6. Um deutsche Menüs und Hilfetexte zu erhalten, ist abschließend noch das Paket "LibO_3.3.0_beta2_Linux_x86_langpack-deb_de.tar.gz" (32 Bit) beziehungsweise "LibO_3.3.0_beta2_Linux_x86-64_langpack-deb_de.tar.gz" (64 Bit) herunterzuladen und wie zuvor via "sudo dpkg …" (wiederum im Verzeichnis …/DEBS des ausgepackten Archivs) zu installieren.


Wenn alles geklappt hat, sollte sich das Programm wie folgt melden:
LibreOffice Screenshot
Das deutschsprachige Startmenü von LibreOffice 3.3 in der zweiten Betaversion.

Kommentare sind wie immer erwünscht.

Das erste verpixelte Haus in Dortmund

Was nützt es eigentlich, die Ansicht eines Hauses bei einem Fassadenbetrachtungsdienst verpixeln zu lassen, wenn jeder Erdenbürger dank der Panoramafreiheit doch wieder ein Foto des Objekts ins Internet stellen kann? Die einzig konsequente Methode, um völlig unbehelligt vor Kameralinsen zu sein, besteht logischerweise darin, das ganze Haus mittels Pinsel und Farbe zu verpixeln. Oder doch nicht?
Verpixeltes Haus
Eigentlich hat die Fassadengestaltung dieses Hauses ja gar nichts mit Google Street View zu tun, aber man sieht doch, wie die Verpixelung das Haus für alle Passanten erst so richtig auffällig macht. Die Geokoordinaten sind natürlich in den EXIF-Daten des Fotos enthalten.

Roter Regenbogen bei Sonnenaufgang

Wer sagt, dass Regenbögen immer bunt sein müssen? Am 7. September 2010 konnte man in Dortmund-Eichlinghofen diesen prächtigen roten Regenbogen bewundern, der genau bei Sonnenaufgang um 06:53 Uhr am Himmel stand.

Roter Regenbogen
Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass auch ein wenig Grün und Gelb neben dem roten Streifen erkennbar ist. Die Blauanteile des Lichstpektrums waren jedoch um diese Zeit definitiv noch nicht richtig wach.


Nachtrag: In Bochum war "der" Regenbogen auch zu sehen.

"Was, frage ich euch, hat Google je für uns getan?"

Wer erinnert sich nicht an die Szene aus "Das Leben des Brian", in der das konspirative Treffen der Volksfront von Judäa zu einer umfassenden Aufzählung der Errungenschaften der Römischen Kultur wird?

Hier ist die Szene mit neuem Synchronton (leider wurden die verschiedenen Stimmen alle von einer Person gesprochen und die Stimmlage nachträglich stark verändert, dadurch klingt der Ton etwas seltsam).

Die Verschwörer heißen Ludwig, Konrad, Anne und Erich und sie protestieren gegen die Ausspähung ihrer Kontakte und der Kontakte ihrer Kontakte, indem sie hundertfach ihre Fotos und die ihrer Häuser ins Netz setzen. Herrlich absurd! Äh, …

Gefunden in der taz vom 27. August 2010.

Bielefeld: SIE wollen nicht auffliegen

Man stelle sich vor: im November startet endlich auch in Deutschland Google Street View. Tausende von Nerds stürzen sich sofort auf http://maps.google.de, tippen "BIELEFELD" ein, ziehen den Pegman auf die vermeintliche Hauptstraße und entdecken in Sekundenschnelle, dass sich an der Stelle nur ein paar Bäume und Feldwege befinden. Die Bielefeldverschwörung wäre augenblicklich aufgeflogen. Damit das nicht passiert, haben SIE jetzt eine Webseite online gestellt, in der SIE so tun, als plane die gesamte Stadt ihre eigene Verpixelung.
Was für eine kontraproduktive Aktion! Daran erkennt man doch erst recht, dass es sich bei BIELEFELD nur um ein Phantasieprodukt handeln kann. Stattdessen hätte man einfach Bilddaten einer realen Stadt verwenden können, zum Beispiel aus dem polnischen Zabrze. Welche physisch exisitierende Stadt würde sich schon vor Besuchern verbergen wollen? "Hilfe, Kundschaft! Versteckt euch, Touristen!"? Wer soll denn solche absurden Sätze wie "Die Stadt Bielefeld hat das Unternehmen Google mit Schreiben vom 1. Februar 2010 darauf hingewiesen, dass Aufnahmen der Stadt für den Dienst Google Street View generell nicht erwünscht sind." glauben? SIE stehen mit dem Rücken an der Wand.