Shannon, Claude Elwood

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Shannon, Claude Elwood
(2001) Geboren am 30. April 1916 in Poskey, Michigan. Der Begriff „bit“ für „binary digit“ wurde aufgrund von Shannons Forschung in den vierziger Jahren geprägt. Er verwendete ihn 1940 in seiner Diplomarbeit (Masters Thesis) am MIT zum Thema „Symbolic Analysis of Relay and Switching Circuits“. 1948 entwickelte Shannon an den Bell Laboraties seine bekannteste Arbeit „A Mathematical Theory of Communication“ („Mathematische Theorie der Nachrichtenübertragung“), welche die Grundlage der Informationstheorie bildet. Im später so genannten Shannon-Theorem beschreibt er die maximale Übertragungsrate in bit/s in Abhängigkeit von der Bandbreite und dem Rauschen einer Übertragungsleitung. Das von ihm aufgestellte Abtasttheorem besagt, dass die erforderliche Abtastrate eines Signals mindestens das doppelte der höchsten Signalfrequenz sein muss. Beispiel Audio-CD: aus der Abtastrate von 44,1 kHz ergibt sich eine maximale Musikwiedergabefrequenz von 22,05 kHz. Shannon starb am 24. Februar 2001 in Medford, Massachusetts, an der Alzheimerschen Krankheit.
PC-Pro-Artikel zum Shannon-Theorem
Ausarbeitung zum Thema „Digital Audio“
A Mathematical Theory of Communication (PDF-Datei, 358 kByte)
Telepolis Artikel „Kommunikation ohne Menschen“



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