ROM

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

EDV-Lexikon - vorige Definition ROFL - nächste Definition ROV

ROM
(1999) Die Abkürzung ROM bedeutet Read Only Memory – dies ist Speicher, der ohne besondere Geräte nur gelesen werden kann.
In Ihrem Rechner befindet sich in den ROM-Bausteinen ein Programm, welches den Rechner startet und das Betriebssystem von Diskette oder Festplatte lädt. Dieses Programm, das sogenannte BIOS, sollte aus Sicherheitsgründen nur durch Austausch der ROM-Bausteine geändert werden können. Außer dem Startprogramm sind auch das Aussehen der Bildschirmzeichen und einige Tabellen zur Gerätekonfiguration im BIOS-ROM Ihres PC gespeichert.
Früher wurden ROMs ausschließlich derart hergestellt, dass spezielle Chips bei der Fertigung bereits so geätzt wurden, dass sie einen bestimmten Inhalt erhielten. Später entstanden weitere ROM-Varianten:
  • PROM (programmable ROMS, bei denen der Inhalt durch elektrische Signale „eingebrannt“ wird),
  • EPROM (erasable programmable ROMs, durch UV-Licht wird der Inhalt wieder gelöscht),
  • EEPROM (electric erasable programmable ROMs, durch elektrische Signale wird der Inhalt wieder gelöscht).
Die heute bei BIOS-Bausteinen beliebten Flash-ROMs können auch den EEPROMS zugeordnet werden. Da sie bei den meisten PCs ohne weitere Sicherheitsmechanismen überschrieben werden können, sind sie ein beliebtes Opfer für destruktive Viren wie den CIH-Virus.
Siehe auch CD- ROM



Teile diesen Lexikoneintrag auf Facebook, Twitter und Google+!
Ergänzungswünsche? E-Mail an Martin Vogel oder Kommentar im Blog!

Schon da gewesen? Impressum | Martin Vogels Homepage | Vogels Perspektive - das Blog | | Offenes Forum Bauingenieurwesen – Das Bauforum