NTFS

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NTFS
(2007) Die Abkürzung NTFS steht für „New Technology File System“ – „Dateisystem neuer Technik“. Es handelt sich um eine von der Firma Microsoft geheimgehaltene Verfahrensweise zur Verwaltung und zum Zugriff auf Daten, die auf Festplatten abgelegt sind. NTFS wurde mit Windows NT 3.51 eingeführt und soll nach dem Willen Microsofts die FAT-basierten Dateisysteme ablösen, welche von vielen Betriebssystemen unterstützt werden. Dem Erreichen dieser Zielvorgabe wird auch schon mal durch Falschinformationen nachgeholfen. So behauptet das Formatierprogramm von Windows 2000 oder Windows XP beispielsweise, Partitionen von mehr als 32 GiByte könnten nicht mit dem Dateisystem FAT formatiert werden. Da es keine offizielle Dokumentation des NT-Dateisystems gibt, ist dessen Verwendung unter verschiedenen Betriebssystemen oft mit Risiken verbunden oder unmöglich. So können beispielsweise die MS-DOS-basierten Windows-Versionen 95, 98, 98se und me auf NTFS-Partitionen abgelegte Dateien standardmäßig weder schreiben noch lesen. Für Linux exisitieren dagegen inzwischen recht brauchbare Lösungen.
NTFS geht aus dem 1987 von IBM und Microsoft gemeinsam für das Betriebssystem OS/2 entwickelten Dateisystem HPFS hervor, das besonders bei sehr vielen Dateien pro Verzeichnis einen deutlich schnelleren Dateizugriff gegenüber FAT ermöglicht und auch von Windows NT 3.51 noch unterstützt wurde.

Links zum Thema NTFS

The Linux-NTFS project
Daniel Bachfeld: Gefahr aus der Schattenwelt – Alternate Data Streams als Versteck für Schädlinge



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