DNS

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DNS
(2007) DNS ist die Abkürzung für „Domain Name System“. Dieses weltweit hierarchisch auf die sogenannten DNS-Server verteilte Datenbanksystem verwaltet die Zuordnung von Domainnamen zu den IP-Adressen von ans Internet angeschlossenen Geräten. Die von den DNS-Servern (diese werden auch als Nameserver bezeichnet) abgefragten Informationen lassen sich lokal mittels einer meistens „Hosts“ benannten Datei überschreiben. So können unerwünschte Zugriffe leicht auf den eigenen Rechner (Localhost, 127.0.0.1) oder eine beliebige andere IP-Adresse umgeleitet werden.
DNS-Abfrage mittels NSLOOKUP unter MS-WindowsDurch Fehler der zuständigen Administratoren oder vorsätzlich erfolgte Falscheinträge in DNS-Servern führen dazu, dass Rechner weltweit nicht erreichbar sind. So ließ sich beispielsweise die Website des Bundesinnenministers Dr. Wolfgang Schäuble am 12. und 13. September 2007 nicht erreichen, da der DNS-Eintrag weltweit auf 127.0.01 zeigte – also auf den Rechner des jeweiligen Anwenders.
Wenn Sie nach der Bedeutung Desoxyribonukleinsäure für DNS suchen, sind Sie in diesem EDV-Lexikon falsch. Der Wikipedia-Eintrag zu DNS hilft Ihnen hier bestimmt weiter.




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