Bus

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Bus
(1998) Als „Bus“ bezeichnet man eine Bündelung von Daten- Adress- und/oder Steuerleitungen. Die Anzahl der parallelen Leitungen einer Funktionsgruppe wird als „Busbreite“ bezeichnet. Bei den ersten IBM-PC-kompatiblen Computern gab es zuerst einen 8 Bit breiten Datenbus und einen 20 Bit breiten Adressbus (damit konnte 1 MByte RAM adressiert werden).
Beim IBM AT wurde der Datenbus auf 16 Bit und der Adressbus auf 24 Bit (16 MByte RAM) erweitert.
Als man in den 80er Jahren feststellte, dass ein 16 Bit enger Datenbus, der mit nicht einmal 10 MHz getaktet wird, ein völlig ungeignetes Bestandteil eines leistungsfähigen Computers ist, entwickelten mehrere Hersteller Alternativen dazu. IBM ging mit seinem Microchannel kläglich unter. Der VESA-Local-Bus mit 32 Bit breitem Datenbus und 30 Bit breitem Adressbus (1 GByte RAM adressierbar) entwickelte sich dann zu dem Standard bei den neu aufkommenden 486er-Prozessoren und wurde Mitte der 90er Jahre restlos vom PCI-Bus verdrängt. Dieser hält sich nun seit fast fünf Jahren und wird wohl noch eine Weile Standard bleiben.
Weitere Bus-Systeme in PCs sind der SCSI-Bus (für alle Arten von Peripheriegeräten), der Floppy-Bus (für Disketten und einfache Streamer) und der IDE-Bus (für IDE- Festplatten und andere Laufwerke).



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